Unternehmensgeschichte

Mit Kreativität, Innovationskraft und großem Ideenreichtum ermöglicht Syncsort Unternehmen seit mehr als vier Jahrzehnten eine neue Sicht auf den wirtschaftlichen Wert ihrer Daten.

In diesem kurzen Abriss möchten wir Ihnen die Geschichte von Syncsort vorstellen: vom Gründungsvermächtnis der weltweit beliebtesten und am häufigsten verwendeten Mainframe-Sortierlösung bis hin zu den hochleistungsfähigen Datenverarbeitunslösungen von heute, die Daten in handfeste Geschäftsergebnisse verwandeln .

1968: Eine neue Sicht auf den Business Value von Daten

In den frühen Tagen der Mainframe-Verarbeitung waren für die entsprechenden Systeme gewaltige finanzielle Investitionen, spezielles Fachwissen für den Betrieb und sehr viel Zeit erforderlich, um selbst die einfachsten Funktionen durchzuführen. Im Jahr 1968 gründeten sieben Absolventen der Universitäten von New York und Columbia eine Geschäftspartnerschaft, um eine Lösung für diese Probleme zu entwickeln. Ihr Ziel war eine Softwarelösung, mit der die Mainframe-Performance gesteigert und die Betriebskosten gesenkt werden konnten.

 

Ursprünglich nannten die sieben Partner ihr Unternehmen „Whitlow Computer Systems“. Sie verbrachten Jahre mit der Perfektionierung einer Reihe von Algorithmen, die die Mainframe-Sortierung rationalisierten, weniger Ressourcen beanspruchten, sich an spezifische Umgebungsvariablen anpassen ließen und skalierbar waren, um den Anforderungen stetig wachsender Datenvolumina gerecht zu werden. Im Laufe der Zeit entwickelten die Jungunternehmer bei Whitlow eine Software, die die Leistung anderer Sortierlösungen weit übertraf. Dafür meldeten sie ihre ersten Patente an. Mit den patentierten Algorithmen erzielten sie Ende 1971 den Durchbruch und verkauften die ersten Versionen ihres Produkts „SyncSort“.

Die Mainframe-Evolution und -Revolution von Syncsort

Während der gesamten 1970er Jahre setzte Whitlow die Entwicklung von SyncSort weiter fort, um dem steigenden Bedarf der Mainframe-Benutzer entsprechen zu können. Das Unternehmen erweiterte die Funktionalität auf DOS und CMS und begann damit, Hunderte dynamische Optimierungsalgorithmen hinzuzufügen. Inzwischen wurde SyncSort als Alternative zu dem kostenlosen Sortierprodukt SM-023 von IBM erfolgreich vermarktet und errang in Nordamerika einen Mainframe-Marktanteil von mehr als 50 %. Die Mainframe-Sortierlösung von Whitlow war innerhalb kürzester Zeit so erfolgreich, dass das Unternehmen Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, England und den Niederlanden gründete. 1981 änderte das Unternehmen dann seinen Namen offiziell in Syncsort Incorporated.

 

Während der 1980er und 1990er Jahre wuchs Syncsort Incorporated kontinuierlich und verzeichnete in jedem Quartal eine ausgezeichnete Rentabilität. Syncsort ging auf die Wünsche seines wachsenden Kundenstamms ein und begann mit der Einführung von Schulungen, in denen den Kunden die hochentwickelten SyncSort-Funktionen nähergebracht werden sollten. Das Unternehmen fügte auch weiterhin Sort-, Join- und Aggregate-Algorithmen zur SyncSort-Bibliothek hinzu, die den Kunden noch flexiblere und stabilere Lösungen boten. Verschiedene weitere Patente konnten angemeldet werden. Als Antwort auf die wechselnden Systemumgebungen brachte das Unternehmen Versionen von SyncSort für Windows, Linux und UNIX auf den Markt.

Die Geburtsstunde der hochleistungsfähigen Datenintegration und -sicherung

Als sich gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts stetig wachsende Datenmengen am Horizont abzeichneten, erkannte Syncsort nicht nur den außerordentlichen Wert neuer Arten von Unternehmensdaten, sondern auch die Last, die die explosionsartig zunehmenden Datenmengen für seine Kunden sein würden. Indem Syncsort sein Know-how über die Steigerung von Mainframe-Leistung nutzte und proaktiv zusammen mit seinen Kunden an der Lösung dieser neuen Herausforderung arbeitete, dehnte das Unternehmen sein Funktionsspektrum auf die Datensicherung und die -integration aus.

1997 führte Syncsort seine Datensicherungslösung BEX auf dem Markt ein. Backup Express war die erste Datensicherungslösung mit einer dreistufigen Architektur und bot eine umfassende Plattformunterstützung für lokale und entfernte Server über eine Einzelbildschirmoberfläche. Durch das Zusammenspiel von extrem schnellen Sicherungs- und Wiederherstellungsabläufen mit der dreistufigen Architektur erwarb sich BEX den Ruf einer einfach anzuwendenden Lösung mit beispielloser Performance, die hochentwickelte Technologien einsetzt. Diese umfassen Bare-Metal-Recovery, Instant Availability (sofortige Verfügbarkeit), Datenreduzierung auf der Quellseite, Exchange-Server-Wiederherstellung sowie Funktionen zur Sicherung, Wiederherstellung und Klonierung virtueller Systeme. 

Um die modernen Anforderungen an eine dynamische Verwaltung von steigenden Datenvolumina erfüllen zu können, führte Syncsort im Jahr 2004 die Datenintegrationslösung DMExpress ein. Diese Technologie wurde aus der SyncSort-Performance-Engine entwickelt, um ausgedehnte Bereiche an Datenquellen und -zielen, ein breiteres Spektrum von Berichtsoptionen, eine Metadatenverwaltung und eine benutzerfreundliche Auftragsverwaltungskonsole schnellstmöglich integrieren zu können.

Die Technologie von Syncsort extrahiert, transformiert, bereinigt und lädt Daten so schnell, dass DMExpress im Jahr 2008 einen ETL-Weltrekord aufstellte, als es in nur 57 Minuten 5,4 TB an Rohdaten in eine Vertica Analytic-Datenbank auf einem HP Blade-System der C-Klasse übertrug. Diese großartige Leistung übertraf eindeutig den vorherigen von Microsoft gehaltenen Weltrekord, bei dem 2,36 TB in einer Stunde bei Kosten von $ 636/GB/h übertragen wurden. Die Kosten der Rekordlösung von Syncsort-Vertica-HP lagen bei $ 46/GB/h – ein Beleg für die Fähigkeit von Syncsort, optimale Performance und maximale Kapitalrendite bieten zu können.

Eine neue Sicht auf den Business Value von Daten für die erfolgreichsten Unternehmen von heute

Bei mehreren tausend Unternehmen und in über 15.000 Installationen in 70 Ländern beschleunigt Syncsort die Datenintegration und -sicherung, erzeugt einen messbaren geschäftlichen Nutzen und verändert wichtige Entscheidungsfindungsprozesse.

 

Syncsort mit Hauptsitz im Nordosten von New Jersey hat internationale Tochtergesellschaften in Großbritannien, Frankreich und Deutschland und unterhält Supportzentren in den gesamten Vereinigten Staaten und den Niederlanden. Ein internationales Netzwerk von Partnerfirmen, Händlern und Distributoren verwendet Syncsort-Produkte als zentrale Komponenten ihrer IT-Lösungen.

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